Die große Vielfalt von Barock bis Romantik

Die hohe Popularität der orchestralen Konzertmusik nimmt im Barrock Fahrt auf. Das Te Deum von Marc-Andre Charpentier ist eine Art Auftakt. Prachtvoll glänzend und feierlich werden Religion und Feudalität musikalisch gefeiert. Heute kennt das jeder diese Musik als “Eurovisionsmusik”. Johann Sebastian Bach schafft Werke von enormer Klarheit und harmonischer Schönheit. Die Orchestersuiten gehören heute noch zu den besonders lieb gewonnenen Stücken im Repertoire zahlreicher Musiker. Das klassische Solokonzert wurde von Vivaldi mit seinen vier Jahreszeiten geprägt und polarisierte in seiner Zeit mit der Nachahmung von Naturklängen. Mit der Klassik wird die Konzertmusik mit Solisten hoffähig. Der Generalbass des Barocks wird im Übergang zur Klassik zunehmend durch eine stärkere harmonische Einbindung des Basses gekennzeichnet. Gleichzeitig gibt es einen innovativen Schub in der Instrumentenentwicklung. Trompete und Horn beispielsweise werden nun chromatisch gebaut und gespielt. Unter anderen nehmen sich insbesondere Haydn und Mozart der neuen Instrumente an und suchen die Nähe virtuoser Solisten, die wie Pop-Stars in ihrer Zeit gefeiert werden. Das Solokonzert ist nun eine beliebte Form neben der Symphonie und der Oper. Die Soloinstrumente gehen in einen Dialog mit dem Orchester.

In der Romantik, entsteht in Kunst, Literatur und Musik der Mega-Trend der Betonung des individuellen emotionalen Empfindens. Das Lied wird zur Vorlage orchestraler Musik wie beispielsweise Schuberts Ave Maria. Der Musiker wird zum Sprachrohr der Seele. Camille Saint-Saens lässt im Danse Macabre sogar den Teufel mitreißend und unheimlich auf der Geige tanzen. Volkstümliche Musik und Literatur gelangt in die Orchestersäle. Edvard Grieg vertont farbenfrohe Nationalromantik im Peer Gynt. Gegen Ende der Romantik kehren Klarheit und Kontemplation zurück, der Individualismus bleibt. Erik Satie komponiert mit der Gymnopédie No1 ein zeitloses Stück voller harmonischer Ruhe und einfacherer Schönheit, die berührt.

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