Stille Nacht

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Nur wenige Lieder verkörpern den Frieden wie „Stille Nacht“ mit dem Text von Franz Mohr und der Melodie von Franz Xaver Gruber. Weltweit bekannt und in mehr als 300 Sprachen übersetzt, verbindet diese Musik Menschen auf dem gesamten Globus. Auch als Anfänger kannst Du die Melodie schnell erlernen und mit dem üppig besetzten classicplayalongs Orchester spielen. Du kannst es auch im günstigen Bundle zusammen mit „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ und „Alle Jahre wieder“ bestellen.

Produktdetails

„Stille Nacht“ hat eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte und hat sich als international beliebtes Weihnachtswerk etabliert. Den Text verfasste 1816 der Salzburger Hilfspriester Joseph Mohr (1792-1848) in einer Zeit politischer und sozialer Unsicherheit nach den Napoleonischen Kriegen. Der ebenfalls in Salzburg lehrende Organist Franz Xaver Gruber (1787-1863) schrieb zu Mohr‘s Text eine einfache, innige Melodie. Mohr und Gruber führten das Werk erstmals zu einem Gottesdienst am Heiligabend 1718 in Oberndorf bei Salzburg auf. Da die Orgel defekt war, griff Mohr zur Gitarre und Gruber sang. Musikalisch und zeitlich zählt „Stille Nacht“ zur Epoche der frühen Romantik. Gegenüber der Klassik traten Gefühlstiefe, Natürlichkeit und Volksnähe stärker in den Vordergrund. Fast wie ein Wiegenlied verzichtet Gruber auf musikalische Verzierungen und trifft damit genau den Zeitgeist. Der musikalische Aufbau ist klar erkennbar und macht das Lied auch für Laien leicht singbar. Auch heute noch werden „Ohrwürmer“ mit diesen Prioritäten komponiert. Ob Gruber sich über den „Pop-Charakter“ seiner Komposition bewusst war, ist nicht überliefert. Jedenfalls entwickelte sich die Bekanntheit und Popularität von „Stille Nacht“ rasant. Schon wenige Jahre nach seiner Uraufführung brachten Tiroler Sänger das Lied auf ihren internationalen Konzertreisen mit nach Deutschland, in die Schweiz, nach England und schließlich, in die zu der Zeit teilweise deutschsprachigen, Vereinigten Staaten. Mitte des 19. Jahrhunderts war „Stille Nacht“ bereits im deutschsprachigen Raum weit verbreitet und wurde zunehmend in Gesangsbüchern abgedruckt. In den USA wurde „Stille Nacht“ in deutschstämmigen Gemeinden als Standard im Liedgut gepflegt, in der Folge nahmen amerikanische Verlage es auch in englischer Sprache in ihre Sammlungen auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte „Stille Nacht“ weltweit zu den festen Bestandteilen des Weihnachtsrepertoires. Während der Waffenruhe zu Weihnachten auf dem Schlachtfeld bei Ypern in Flandern standen die Truppen sich teils weniger als 100m gegenüber. Es ist belegt, dass deutsche Soldaten des Sachsen-Regiments begannen „Stille Nacht“ zu singen. Soldaten des britischen Warwickshire Regiments mit „Silent Night“ stimmten mit ein. Französische Truppen sangen „Douce Nuit“ dazu. Diese berühmte Weihnachtspause im Ersten Weltkrieg, in der Soldaten beider Seiten das Lied sangen, verlieh ihm eine neue historische Dimension. Zahlreiche Komponisten, Arrangeure und Chöre nahmen sich seiner an und schufen Bearbeitungen, von klassischen Chorarrangements über orchestrale Versionen bis hin zu Pop- und Jazzinterpretationen. Trotz dieser Vielfalt hat das Lied seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Es bleibt eine stille, träumerische Vergegenwärtigung der Weihnachtsnacht. Heute ist „Stille Nacht“ in mehr als dreihundert Sprachen und Dialekten dokumentiert und gilt als eines der am häufigsten gesungenen Lieder der Welt. Mit der einfachen, friedlichen Botschaft und der leichten Melodie verbindet Menschen unterschiedlichster Kulturen.

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Überzeuge Dich von der vollen Orchestrierung und der exzellenten Klankqualität. Der Probetrack hat Orginalgeschwindigkeit und spielt ohne Solostimme.

Wissenswert

Details zu diesem Playalong

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Nein

Gattung

Weihnachtslied

Sammlung

Nein

notierte Tonart

G

Modus

Dur

Tonart

G

Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante

-

Vereinfachte Variante verfügbar

Nein

Übungs-BPM ab

-

Übungsgeschwindigkeiten verfügbar

Nein

mit Notenblatt

ja

Schwierigkeitsgrad

1 - anfängertrauglich

Tempo