

Orchester-Suite Nr.1 - 1. Satz - Ouvertüre
9,52 €
inkl. 19% MwSt.
Die 1. Orchestersuite in C-Dur (BWV 1066) ist ein Schatz für alle, die barocke Spielkultur lebendig machen wollen: elegante Tänze, klare Struktur, raffiniertes Zusammenspiel zwischen Oboen und Streicherstimmen – und eine Ouvertüre, die französische Pracht mit deutscher Präzision verbindet. Wer dieses Werk spielt, trainiert Artikulation, Stilgefühl und Ensemblebewusstsein – und erlebt, wie viel Schwung und Leichtigkeit in barocker Musik stecken können.
Soloinstrument
- Geige
Produktdetails
Johann Sebastian Bachs erste Orchestersuite zählt zu den besonders eleganten Beispielen höfischer Tanzmusik des späten Barocks. Es ist ein weltliches, repräsentatives Werk, welches um 1725 in Leipzig entstand. Die Besetzung ist mit Oboen, Fagott, Streichern und Basso continuo vergleichsweise kammermusikalisch, was auf den Einsatz für gehobene Anlässe am sächsischen Hof oder in bürgerlichen Leipziger Kreisen hindeutet.
Die Suite besteht aus sieben Sätzen, die sich an der französischen Tanzsuite orientieren:
Ouverture – Courante – Gavotte I/II – Forlane – Menuett I/II – Bourrée I/II – Passepied I/II.
Im 18. Jahrhundert war die Tanzsuite ein zentrales musikalisches Format für höfische Repräsentation. Bach greift die französische Form auf, adaptiert sie aber mit deutschem Ernst und kontrapunktischer Dichte. Damit steht die 1. Orchestersuite exemplarisch für die Synthese europäischer Stile, wie sie in Bachs Musik oft zu finden ist – französische Eleganz, italienische Leichtigkeit, deutscher Tiefgang. In der Musikgeschichte markiert sie ein wichtiges Bindeglied: einerseits das Ausklingen der barocken Tanzsuite-Tradition, andererseits die Entwicklung hin zur Orchestermusik als eigenständiger Kunstform, die nicht nur dem Tanz dient, sondern zum Hören komponiert wird
Das Werk beginnt mit einer majestätischen französischen Ouvertüre im Stil von Lully gespickt mit typisch-bachischer Kontrapunktik. Es folgt eine Abfolge eleganter, charaktervoller Tänze, die von subtiler Kunstfertigkeit geprägt sind. Jeder Satz stellt einen anderen höfischen Tanzstil in den Vordergrund und bietet damit eine Art der Choreografie für ein Fest. Heute übernimmt das ein DJ.
Die Musik ist tänzerisch verspielt und weniger monumental als Bachs spätere Suiten. Für eine besondere Leichtigkeit setzt Bach die beiden Oboen oft als gleichwertige melodische Partner zu den Streichern ein.
Film:
Die Ouvertüre oder einzelne Tanzsätze wurden u. a. verwendet in
Barry Lyndon (Stanley Kubrick),
The Crown,
Marie Antoinette (Sofia Coppola
Oft wird die Musik in Dokus eingesetzt, um höfische Szenen, Eleganz oder ironische Distanz zu vermitteln.
Gaming:
In Strategiespielen mit historischem Setting, etwa Civilization, Assassin’s Creed (v. a. in „Unity“ mit barockem Frankreich-Bezug) oder Total War, sind barocke Orchestersuiten beliebte Ambient-Kulisse – oft subtil in Menüs oder höfischen Szenen eingestreut.
Werbespots:
Die Gavotte und die Bourrée tauchen immer wieder in Werbespots auf, die für Noblesse, Tradition oder kultivierten Genuss. Hermes, Chanel, auch in der Weinwerbung.
Details
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
YouTube Link | Nein |
Gattung | Barock |
Sammlung | nein |
notierte Tonart | D |
Modus | Dur |
Tonart | D |
Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante | - |
Vereinfachte Variante verfügbar | nein |
Übungs-BPM ab | - |
Übungsgeschwindigkeiten verfügbar | nein |
mit Notenblatt | ja |
Schwierigkeitsgrad | 2 - leicht |
Tempo | |
Soloinstrument | Geige |
Jahr | 1725 |
Dauer (min) | 05:39 |
BPM | 72 |
Werk | BWV 1066 |
Version | Originallänge |
Komponist | Johann Sebastian Bach |
