Boléro

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Der Boléro von Maurice Ravel ist ein ikonisches Orchesterwerk. Die unverwechselbare Melodie baut sich über einem gleichbleibenden Rhythmus Schicht für Schicht auf, bis sie sich in einem kraftvollen Höhepunkt entlädt. Für die viereinhalb-Minuten-Version von classicplayalongs bleibt dieser dramaturgische Bogen vollständig erhalten. Die Solopassagen haben wir auf ein Dein Instrument konzentriert, damit Du Dich auf ganze Linie der berühmten Melodie einlassen kannst. Die classicplayalongs stehen im originalen C-Dur für alle C-Instrumente, sowie in einer B-Dur Fassung für Es-, B- und F-Instrumente bereit. Wir erhalten den charakteristischen Klang des Boléro und ermöglichen gleichzeitig eine gute Spielbarkeit. Die Kombination aus originalgetreuer Atmosphäre, konzentrierter Soloführung und an die Praxis angepassten Tonarten geben Dir einen eigenen musikalischen Einstieg in die Welt eines der ikonischsten Werke der Musikgeschichte.

Produktdetails

Der Boléro von Maurice Ravel (1875–1937) zählt zu den bekanntesten Orchesterwerken des zwanzigsten Jahrhunderts und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für musikalische Obsession und Steigerung. Die avantgardistische russische Tänzerin Ida Rubinstein beauftragte das Werk bei Ravel für ein Ballett auf großer Bühne. Rubinstein wollte ein neues Ballett, das sowohl durch seine Sinnlichkeit als auch durch seine formale Strenge wirkt. Ravel entschied sich für einen ununterbrochenen rhythmischen Puls und wählte den spanischen Tanz Boléro als Grundidee und Namensgeber. Allerdings variierte Ravel den Tanz nicht im traditionellen Sinn, sondern behandelte ihn wie eine Art klangliches Experiment. Das gesamte Werk beruht auf einer einzigen Melodie. Prägend sind der konstante Rhythmus und die kontinuierliche Steigerung des Orchestervolumens. Das orchestrale Crescendo, wächst in seiner farblichen Fülle und nicht wie bei anderen Werken durch seine Melodievariation. Anstelle von Komplexität modellieren die Instrumente den immer gleichen Gedanken mit jeder Wiederholung ein Stück intensiver. Die lange, fast mechanische Schlagzeuglinie bildet den Herzschlag des Boléro. Der besondere Zauber liegt in der Monotonie, Sinnlichkeit und unablässigen Spannung. Ida Rubinsteins Tanz, die Choreographie von Bronislava Nijinska, Ravels Komposition und das mit ungewöhnlich vielen Blechbläsern besetzte Orchester machten den Abend der Premiere im Théatre de l’Opera (Paris) am 22. November 1928 zu einem kulturellen Großereignis. Die äußere Ruhe des Geschehens auf der Bühne im Gegensatz zu der inneren Überhitzung der Musik war revolutionär. Ravel selbst beschrieb das Werk später als ein orchestrales Experiment, das in seiner Einfachheit zu einer Art musikalischer Besessenheit wird. Passend zur Zeit seiner Entstehung wurde der Boléro als provozierend und berauschend empfunden. Die radikale Wiederholung galt vielen Kritikern als Herausforderung, manche hörten darin Ironie, andere pure Sinnlichkeit. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Stück weltweit zu einem der meistgespielten Orchesterwerke. Seine heutige Bedeutung liegt sowohl in seinem ikonischen Wiedererkennungswert als auch in seiner Fähigkeit, beinahe jedes Publikum sofort in Bann zu ziehen. Wie ein sich selbst aufladender Organismus steigert sich der Boléro unaufhaltsam zu einer eruptiven Schlusskadenz. In Konzerten wird er daher häufig als letztes Werk gespielt. Der Regisseur Blake Edwards bedient sich 1979 des Boléro in „10 – Die Traumfrau“ um eine erotische Erwartung kreieren. Als Drehbuchautor und Schauspieler parodiert John Cleese in „Ein Fisch namens Wanda“ mit dem Boléro genau diese Erwartung. Bei den olympischen Winterspielen 1984 schrieben Torvill und Dean mit ihrer Eiskunstlauf Choreografie zum Boléro legendäre Olympiageschichte. Ravel schuf mit dem Boléro ein musikalisches Ritual, das durch seine Einfachheit und seine Klangfarbenpracht unsterblich geworden ist.

Reinhören

Überzeuge Dich von der vollen Orchestrierung und der exzellenten Klankqualität. Der Probetrack hat Orginalgeschwindigkeit und spielt ohne Solostimme.

Wissenswert

Details zu diesem Playalong

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Nein

Gattung

Romantik

Sammlung

Nein

notierte Tonart

C

Modus

Dur

Tonart

B

Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante

-

Vereinfachte Variante verfügbar

Nein

Übungs-BPM ab

-

Übungsgeschwindigkeiten verfügbar

Nein

mit Notenblatt

ja

Schwierigkeitsgrad

2 - leicht

Tempo