

Vom Himmel hoch da komm ich her
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Seit fast 500 Jahren wird „Vom Himmel hoch“ zu Weihnachten gespielt. Text und Melodie kommen aus der Feder von Martin Luther. Dieser wollte kirchliche und festliche Musik zugänglich machen und aus den Kirchen in die Häuser der Menschen bringen – und das ist nachhaltig gelungen. Wir haben das Werk als classicplayalongs betont anfängertauglich gehalten und feierlich „groß“ orchestriert. Du kannst es auch im günstigen Bundle zusammen mit „Stille Nacht“ und „Alle Jahre wieder“ bestellen.
Produktdetails
„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ gehört zu den bekanntesten und zugleich ältesten deutschsprachigen Weihnachtsliedern. Der Text stammt von Martin Luther und wurde erstmals 1535 veröffentlicht. Luther vertrat den Gedanken einer verständlichen, volkssprachlichen und theologisch zugänglichen Liturgie. Deutsch als Textsprache stand im Gegensatz zu den gängigen lateinischen oder gregorianischen Kirchenliedern dieser Zeit. Er wollte mit Liedern den Glauben lehren, Kinder ansprechen und Gemeindegesang fördern. „Vom Himmel hoch“ schrieb er ursprünglich ausdrücklich für eine häusliche Weihnachtsfeier im Familienkreis.
Die ersten Strophen folgen der biblischen Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium und lassen einen Engel zu den Hirten sprechen. Luther komponierte für das Lied zunächst keine eigene Melodie, sondern unterlegte den Text einem bekannten volkstümlichen Spielmannslied („Ich komm aus fremden Landen her“). Die heute übliche Melodie entstand erst wenige Jahre später. Luther selbst verfasste sie 1539 neu, als das Lied in das „Geistliche Liedbüchlein“ aufgenommen wurde. Diese Melodie ist bis heute charakteristisch und vermittelt die Einfachheit, Klarheit und zugleich festliche Strahlkraft protestantischer Kirchenmusik des 16. Jahrhunderts.
In der musikalischen Epoche wird „Vom Himmel hoch“ dem frühen Protestantismus der Renaissance zugeordnet. Gut 200 Jahre nach Luther griff Bach Melodie und Text auf und verarbeitete sie in einigen Werken, wie den Chorälen mit Orgel BWV 700 und BWV 769, sowie im Weihnachtsoratorium BWV248.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Lied fester Bestandteil der meisten aufgelegten deutschsprachigen Gesangbücher, die zunehmend nicht nur in Kirchen auslagen, sondern auch in Bürgerhäuser gelangten. In der bürgerlichen Musikkultur des 19. Jahrhunderts wurde „Vom Himmel hoch“ zu einem festen Bestandteil weihnachtlicher Hausmusik und Chorsätze. Passend zur Zeit der Romantik entstanden Variationen mit neuen harmonischen Färbungen.
Im 20. Jahrhundert blieb es weiter lebendig, sowohl in traditionellen Kirchenchören als auch in modernen Sätzen für Orchester, Kinderchöre oder Blasorchester. Musiker neuer Musikstile nahmen sich Text und Melodie an und übersetzten den theologischen Kern, nämlich die Verkündung der Geburt Jesu, in ihre jeweilige musikalische Sprache. So entstanden neben den bereits bekannten Orgelwerken, Kantaten, Chorarrangements und volkstümlichen Fassungen neue Jazzadaptionen und Pop-Arrangements.
So verbindet „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ seit fast fünfhundert Jahren den reformatorischen Geist des 16. Jahrhunderts mit der heutigen musikalischen Vielfalt. Es ist ein Lied, das die Zeitläufe mühelos überstanden hat, weil es in seiner Einfachheit und zugleich poetischen Kraft Generationen an Menschen erreicht – in Kirchen, Schulen, Familien und Konzerten.
Reinhören
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Wissenswert
| Details zu diesem Playalong | |
|---|---|
YouTube Link | Nein |
Gattung | Weihnachtslied |
Sammlung | Nein |
notierte Tonart | F |
Modus | Dur |
Tonart | B |
Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante | - |
Vereinfachte Variante verfügbar | Nein |
Übungs-BPM ab | - |
Übungsgeschwindigkeiten verfügbar | Nein |
mit Notenblatt | ja |
Schwierigkeitsgrad | 1 - anfängertrauglich |
Tempo |
