Deutschlandlied -Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland

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„Einigkeit und Recht und Freiheit“ – mehr als nur Worte. Wenn die ersten Töne erklingen, wird’s still – und doch schwingt alles mit: Geschichte, Hoffnung, Zusammenhalt. 🎶 Haydns Melodie erhebt sich schlicht und stark, Hoffmann von Fallerslebens Worte tragen sie – als Stimme eines Landes, das gelernt hat, was Einheit bedeutet. Kein Pathos, kein Triumph – sondern Würde, Mut und Vertrauen in die Zukunft.
Soloinstrument
  • Geige

Produktdetails

“Einigkeit und Recht und Freiheit”: Die Geschichte der deutschen Nationalhymne Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft spielt oder bei Staatsbesuchen der Bundespräsident das Wort ergreift, es einen feierlichen Anlass gibt, erklingt sie: die deutsche Nationalhymne. Doch was heute wie eine Selbstverständlichkeit wirkt, blickt auf eine lange, wechselvolle und zeitweilig kontroverse Geschichte zurück. Die deutsche Hymne mehr als nur ein Lied, sie ist ein Spiegel der deutschen Geschichte. Ursprünge des Textes im Vormärz zur Revolution von 1848 Der Text der heutigen Nationalhymne ist aus dem Gedicht „Das Lied der Deutschen“, geschrieben von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, einem Professor für Germanistik. Dieser verbrachte den Sommer 1841 auf Helgoland um Abstand vom unruhigen politischen Geschehen in Deutschland zu nehmen. Diese Insel gehörte zu dieser Zeit zu Großbritannien und hatte eine recht weitreichende Redefreiheit, welche von Fallersleben dazu nutzte, mit dem dreistrophigen Gedicht einen Appell gegen die Kleinstaaterei in Deutschland zu richten. Während und nach der Revolution von 1848 erlangte das Gedicht eine große Beliebtheit in weiten Teilen des Deutschen Bundes und ab 1871 im deutschen Kaiserreich. Die Melodie stammt aus anderem Kontext. Sie wurde der Kaiserhymne entnommen, die Joseph Haydn 1796/97 mit dem Titel „Gott erhalte Franz, den Kaiser“ für das Habsburgerreich komponierte. Vermutlich hätte Haydn im Traum nicht daran gedacht, dass sein Werk einmal zur Nationalhymne Deutschlands werden würde. Erstmals Nationalhymne in der Weimarer Republik Zur offiziellen Nationalhymne wurde es erst in der Weimarer Republik. Reichspräsident Friedrich Ebert verfügte 1922, dass das Lied bei offiziellen Anlässen gespielt werden solle. Die erste Strophe mit dem bekannten Beginn „Deutschland, Deutschland über alles“ wurde zu derjenigen, die am häufigsten gesungen wurde. Im nationalsozialistischen 3. Reich In den Jahren des Nationalsozialismus wurde das Lied mit ideologischer Bedeutung aufgeladen. Die erste Strophe wurde ikonisch zur musikalischen Einleitung nationalistischer Propaganda verwendet. Diese politische Vergiftung der ersten Strophe wirkt bis heute nach. Nach dem 2. Weltkrieg: Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Hymnenfrage offen. Präsident Theodor Heuss wollte 1950 eine neue Hymne etablieren. Bundeskanzler Konrad Adenauer favorisierte das Deutschlandlied aus der Weimarer Republik. Der Kompromiss: Nur die dritte Strophe des Deutschlandliedes sollte künftig gesungen werden. Mit den Zeilen „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland“ wurde ein neuer Ton gesetzt – weg vom nationalistischen Überlegenheitsdenken, hin zur demokratischen Verfassungsidentität. Seit der Entscheidung von Heuss und Adenauer ist die Verbindung aus 3. Strophe des Deutschlandliedes zur Melodie der Kaiserhymne die offizielle Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Verankerung erfolgt anders als in anderen Staaten nicht durch Gesetz, sondern durch eine Vereinbarung zwischen dem Bundespräsidenten und der Bundesregierung. In der DDR gab es ab 1949 eine andere Nationalhymne. „Auferstanden aus Ruinen“, wurde komponiert von Hanns Eisler, der Text stammt von Johannes R. Becher. Der Text enthielt übrigens ebenfalls die Forderung nach einem „einigen Vaterland“. Nach der Wiedervereinigung gab es einen Schriftwechsel zwischen Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl, die bestätigte, dass die dritte Strophe des Deutschlandliedes alleinige Nationalhymne des gesamten, vereinten Deutschlands ist.

Details

EigenschaftWert

YouTube Link

Nein

Gattung

Hymne

Sammlung

nein

notierte Tonart

Es

Modus

Es

Tonart

Es

Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante

-

Vereinfachte Variante verfügbar

nein

Übungs-BPM ab

-

Übungsgeschwindigkeiten verfügbar

nein

mit Notenblatt

ja

Schwierigkeitsgrad

2 - leicht

Tempo

Soloinstrument

Geige

Jahr

1797

Dauer (min)

01:12

BPM

76

Werk

ohne

Version

Originallänge

Komponist

Franz Joseph Haydn