Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 - 1. Satz Allegro Maestoso

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Mozarts Flötenkonzert KV 313 zu spielen, ist wie ein Spaziergang durch die elegante Klangwelt der Wiener Klassik – voller Leichtigkeit, aber mit Tiefgang. Es fordert nicht nur Technik, sondern auch Ausdruckskraft und musikalisches Gespür. Für Flötistinnen und Flötisten bietet es die Chance, zwischen brillanter Virtuosität und kantabler Lyrik zu glänzen – ein echtes Juwel, das sich wunderbar mit dem Orchester verbindet. Trau Dich ran, wir haben Übungsgeschwindigkeiten mit produziert um Dir einen besseren Zugang zu den schnellen Sätzen zu ermöglichen.
Soloinstrument
  • Flöte

Produktdetails

Das Flötenkonzert G-Dur KV 313 (auch KV 285c) von Wolfgang Amadeus Mozart – oftmals schlicht als „Flötenkonzert Nr. 1“ bezeichnet – ist eines der zentralen Werke für Flöte aus der Klassik und zugleich ein interessantes Zeugnis von Mozarts Auseinandersetzung mit Atmosphäre, Auftrag und Instrumentalfarben. Es entstand in einer Phase seines Lebens, in der er seinen musikalischen Horizont jenseits von Salzburg erweiterte und Kontakte mit anderen musikalischen Zentren in Mannheim und Paris aufnahm. Mozart komponierte das Konzert im Zuge einer Kommissionsarbeit des holländischen Arztes und Amateurflötisten Ferdinand Dejean. Dieser hatte Mozart gegen Honorar beauftragt, sechs relativ „leichte“ Flötenkonzerte und Flötenquartette zu liefern. Mozart lieferte nur zwei der Stücke, eines davon ist dieses Flötenkonzert – und wir stufen es technisch durchaus anspruchsvoll ein. Statt der vereinbarten 300 Gulden zahlte Dejean nur 96 Gulden. (Das entspricht einer groben Schätzung zwischen 2000 und 4000€ in 2025) Das Flötenkonzert KV 313 ist heute das einzige Konzert, das Mozart wirklich ursprünglich für Flöte komponierte Das zweite Flötenkonzert ist eine Umarbeitung des Oboenkonzerts KV 314 ist. In musikalischer Hinsicht folgt Mozart der klassischen Dreisatzstruktur (schnell – langsam – schnell) mit einigen Besonderheiten: Der erste Satz (Allegro maestoso) greift das Prinzip des Ritornellkonzerts auf, kombiniert es mit Elementen der Sonatenform und verwendet motivische Arbeit und thematische Wiederholungen, bei denen das Orchester und die Soloflöte wechselnd hervortreten. Der Mittelsatz (Adagio ma non troppo) steht in D-Dur und ist poetisch dialogisch angelegt: er nutzt oft gedämpfte Streicher, „con sordino“, und im langsamen Satz tauschen sich Orchester und Soloflöte in einer kunstvollen musikalischen Konversation aus. Bemerkenswert ist, dass Mozart hier im Mittelteil die Oboen durch Flöten ersetzt und zugleich ein ruhiges, farbiges Klangbild erzeugt. Der Abschlusssatz ist ein Rondo in Form eines Menuetts (Tempo di Menuetto), bei dem das Hauptthema mehrfach wiederkehrt und durch kontrastierende Couplets ergänzt wird. In diesem Satz integriert Mozart auch eine in Bläserkonzerten zu dieser Zeit unübliche Kadenz. Die Bedeutung des Werks für die Musikgeschichte liegt weniger darin, dass es ein bahnbrechendes Kunststück gewesen wäre, als vielmehr in seiner poetischen Eleganz und seiner ausgewogenen Kombination von Virtuosität und Ausdruck. Für Flöte wurde in Mozarts Zeit nicht so häufig spektakuläres Solorepertoire geschrieben wie für Violine oder Klavier, und so trägt dieses Konzert dazu bei, das solistische Potenzial der Flöte im klassischen Konzertwesen stärker sichtbar zu machen. Es ist – neben dem KV 314 – ein Standardwerk im Flötenrepertoire und wird oft in Prüfungen, Vorspielen und Wettbewerben verlangt. Juroren achten im ersten Satz (allegro) und dritten Satz (rondo) besonders auf Leichtigkeit und Präzision in den Läufen und Registerwechseln. Im zweiten Satz (Adagio) steht die Klangschönheit im Vordergrund. Bei Atemkontrolle und Phrasierung trennt sich "technisch richtig" von "emotional musikalisch". In der Aufführungspraxis stellt es für Interpreten die Aufgabe, die Balance zwischen Zurückhaltung und Virtuosität zu finden, Intonationsprobleme der historischen Flöte zu meistern und die feinen dynamischen Nuancen überzeugend herauszuarbeiten. Zudem zeigt das Konzert, wie Mozart mit voll besetztem Orchester (Streicher, Hörner, Oboen) durch kluge Orchestrierung Tiefe und Transparenz erzielt, ohne dass der Solist übertönt wird. Trotz seiner Bekanntheit konnten wir keine eindeutigen Referenzen finden, dass dieses Stück in modernen Filmen, Serien, in der Werbung oder Gaming eingesetzt wurde.

Details

EigenschaftWert

YouTube Link

Nein

Gattung

Klassik

Sammlung

nein

notierte Tonart

G

Modus

G

Tonart

G

Schwierigkeitsgrad vereinfachte Variante

-

Vereinfachte Variante verfügbar

nein

Übungs-BPM ab

96

Übungsgeschwindigkeiten verfügbar

ja

mit Notenblatt

ja

Schwierigkeitsgrad

4 - anspruchsvoll

Tempo

Soloinstrument

Flöte

Jahr

1777

Dauer (min)

07:10

BPM

126

Werk

KV 313

Version

Originallänge

Komponist

Wolfgang Amadeus Mozart