An der schönen blauen Donau

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„An der schönen blauen Donau“ zu spielen ist wie eine Reise in das glanzvolle Wien der Kaiserzeit. Jeder Walzerteil erzählt seine eigene Geschichte, von sanft schwebend bis rhythmisch beschwingt. Die Melodien sind so eingängig wie kunstvoll und unser Arrangement der orchestralen Begleitung feiert jedes Soloinstrument. Wer dieses Stück spielt, taucht ein in eine Welt voller Glanz und Gefühl – und bringt den Zauber eines weltberühmten Klassikers selbst zum Klingen. Ein Muss für alle, die musikalische Schönheit mit Charme und Raffinesse erleben wollen!

Produktdetails

Der Walzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauss (Sohn), gehört zu den bekanntesten Musikstücken der Welt und ist ein Inbegriff der Wiener Musikkultur des 19. Jahrhunderts. Komponiert wurde das Werk 1866 zunächst als Chorwalzer für den Wiener Männergesangsverein, uraufgeführt im Februar 1867 im Dianasaal der Wiener Volksgartenanlage. Die erste Orchesterversion erklang noch im selben Jahr bei der Pariser Weltausstellung und begründete den internationalen Stellenwert von Strauss als „Walzerkönig“. Die Entstehung fiel in eine Zeit der politischen und militärischen Krise: Österreich hatte 1866 eine empfindliche Niederlage gegen Preußen erlitten. In dieser gedämpften Stimmung wurde der Walzer, der ursprünglich ironisch-patriotisch als Aufmunterung gedacht war, später mit neuer Orchestrierung zum festlich-glanzvollen musikalischen Symbol einer besseren und wieder verspielteren Welt stilisiert. Charakteristisch für An der schönen blauen Donau ist der langsame, fast elegische Beginn mit der berühmten Einleitung, die sich allmählich zu einem mitreißenden Walzertanz entfaltet. Das Werk besteht aus mehreren Walzerteilen, die miteinander verwoben sind und eine hohe melodische Vielfalt aufweisen. Anders als viele frühere Walzer entwickelt sich dieser Walzer zu einem sinfonischen Werk, welches reich orchestriert werden kann. Wir haben das Stück für eine Vielzahl von Soloinstrumenten arrangiert, um möglichst vielen Musikern die Aufnahme in ihr Repertoire zu ermöglichen. Raffinierte Übergänge und klangliche Fülle machen Musikern wie Publikum seit eineinhalb Jahrhunderten Freude. Das Stück ist heute fester Bestandteil von Neujahrskonzert-Tradition rund um den Globus und darf beim berühmten Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker nicht fehlen. Es wird dort zumeist als Zugabe gespielt. An der schönen Blauen Donau ist damit der vermutlich meist gespielte Tanz in das neue Jahr. In der Popkultur ist der Walzer in unzähligen Filmen, Serien und Werbungen präsent. Eingesetzt wird er meist als Symbol für Eleganz, Zeitlosigkeit, manchmal aber auch als Kontrapunkt zum Bildgeschehen oder ironische Überhöhung. Legendär ist seine Verwendung in Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum (1968), wo das Stück die Schwerelosigkeit der Raumstation ironisch mit der Leichtigkeit eines Wiener Balls kontrastiert. Im Blockbustere Titanic (1997) ist das Stück zu hören, ebenso in Filmen wie The Great Race (1965) oder der Komödie Ace Ventura (1994). In Serien wie The Simpsons, Futurama und Downton Abbey wird der Walzer gezielt eingesetzt, um Momente der Nostalgie oder Pracht zu unterstreichen. Im Gaming-Bereich kommt das Stück etwa in Civilization V, Bioshock Infinite oder Anno 1800 vor, oft zur Untermalung von kulturellem Aufstieg oder imperialem Glanz. Auch in der Werbung – etwa für Luxusuhren, Schokolade oder Reisedestinationen – dient der Walzer als akustischer Verweis auf Eleganz, Klassik und Kontinuität. An der schönen blauen Donau ist somit weit mehr als nur ein Walzer: Es ist ein klingendes Kulturgut Österreichs, ein klingendes Monument der Hochromantik und eines der am meisten wiedererkannten Musikstücke der Welt.

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